Nachhaltiger einkaufen

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, bewusster und nachhaltiger zu leben. Kein radikaler Neustart, kein „alles oder nichts“, sondern kleine, realistische Schritte, die sich gut in meinen Alltag integrieren lassen.

Im letzten Jahr habe ich bereits häufiger Too-Good-To-Go genutzt – eine Möglichkeit, überschüssige Lebensmittel aus Cafés und Restaurants zu retten. Das hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern auch gezeigt, wie viel eigentlich unnötig weggeworfen wird.
Also habe ich mich gegen Ende des Jahres gefragt: Was gibt es noch für Alternativen, um im Alltag bewusster einzukaufen?

Bei dieser Recherche bin ich auf Motatos gestoßen.

Motatos verkauft Lebensmittel, die aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht im regulären Handel landen – zum Beispiel wegen Überproduktion, Verpackungsänderungen oder kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum. An der Qualität ändert das nichts, am Preis oft schon.
(Die genaue Erklärung, wie das Konzept funktioniert, findet ihr direkt bei Motatos selbst: https://www.motatos.de/info/so-funktionierts)

Anfang des Jahres habe ich dann zum ersten Mal dort bestellt.

Ich habe mich bewusst für Produkte entschieden, die gut zu meinem Alltag passen: haltbare Lebensmittel, Snacks, Dinge, die ich sowieso kaufe – nur eben gerettet statt neu produziert. Auf den Fotos im Artikel seht ihr eine Auswahl meiner ersten Bestellung.

Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich direkt auch etwas ausprobieren konnte:
Aus einem der Produkte ist mein erstes kleines Rezept entstanden –
👉 Pistazien-Croissants aus dem Airfryer

Genau das mag ich an diesem Ansatz: Nachhaltigkeit fühlt sich hier nicht nach Verzicht an, sondern nach Alltag. Nach Kochen, Ausprobieren, Genießen.

Ich werde Motatos künftig regelmäßig nutzen, nicht als Ersatz für alles, sondern als Ergänzung zu meinem normalen Einkauf. Für mich ist das ein realistischer Weg, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, ohne mein Leben komplett umzukrempeln.Der nächste Artikel zum Thema – Too Good To Go – folgt übrigens separat.