Berlinale 2026: Empfang von HessenFilm im Rahmen der Filmfestspiele

Die Berlinale ist jedes Jahr ein Ausnahmezustand für die Stadt. Zwischen rotem Teppich, Fachgesprächen und Premieren verschwimmen Alltag und Filmwelt für ein paar Tage ineinander. Umso schöner war es, auch in diesem Jahr wieder beim Empfang von HessenFilm eingeladen zu sein.

Wie schon im vergangenen Jahr war ich auch diesmal beim Empfang von HessenFilm zu Gast. Meinen Rückblick von der Berlinale 2025 habe ich hier veröffentlicht.

Der Abend war intensiv, lebendig und überraschend. Statt eines klassischen Buffets gab es Currywurst und Suppe, was dem Ganzen eine angenehm unprätentiöse Note gab. Gespräche entwickelten sich irgendwo zwischen Weißweinglas, Jacke über dem Arm und dem Gefühl, dass hier tatsächlich Menschen zusammenkommen, die für Film brennen.

Ich habe spannende Begegnungen gehabt, unter anderem mit Schauspieler Moritz Führmann, mit dem ich mich länger unterhalten habe, bevor mir überhaupt klar war, wen ich da vor mir hatte. Außerdem durfte ich neue Kontakte knüpfen, unter anderem mit dem Produktionsteam der Weydemann Bros. GmbH. Es sind genau diese Gespräche, die solche Abende wertvoll machen. Nicht das große Schaulaufen, sondern der ehrliche Austausch über Stoffe, Ideen und Perspektiven.

Besonders schön war, dass aus spontanen Gesprächen echte Vernetzung entstanden ist. In einer Branche, in der viel geredet wird, ist es nicht selbstverständlich, dass Worten auch Taten folgen. Umso mehr weiß ich es zu schätzen, wenn ein Austausch am nächsten Tag nicht einfach verpufft.

Der Empfang von HessenFilm hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen Kreative, Produzentinnen, Schauspieler und Autorinnen auf Augenhöhe ins Gespräch kommen. Nicht alles muss sofort ein Projekt werden. Manchmal reicht es, dass eine Idee im richtigen Moment auf offene Ohren trifft.

Ich bin dankbar für die Einladung, für die Begegnungen und für einen Abend, der mir noch lange nachgehen wird.

Fotos: fotografie sonja schwarz